Der Umgang mit Umweltgerüchen bietet heutzutage eine ganze Reihe von Bausteinen, von der Anwendung von Verfahren nach dem Stand der Technik bis zur Anwendung methodischer Varianten auf der Basis von nationalen und internationalen Richtlinien und Normen. Sie reichen von Ansätzen zur Geruchsüberwachung mit geübten Prüferkollektiven und Bürgerwissenschaft, mit dynamischen Ausbreitungsmodellen in Echtzeit oder als Prognose, Bahnberechnungen und Rückrechnungen, aber auch mit Sensorsystemen, die Gassensoren einsetzen, um Schlüsselreize aus Geruchsstoffquellen zu identifizieren und zu quantifizieren.
Obwohl all diese Verfahren und Methoden dazu beitragen können, das Verständnis für die möglichen Ursachen von Problemen durch Gerüche zu mehren, ermöglichen die meisten Lösungen auf dem Markt nur eine isolierte Betrachtung der gewonnenen Daten. Je nach dem spezifischen Szenario und den damit verbundenen Fragestellungen ist oft die richtige Kombination dieser Bausteine der Schlüssel, um endgültige Klarheit über Zusammenhänge von Geruchsstoffemission und/oder -immission zu bekommen. Eine flexible Plattform wie Ortelium ermöglicht es, Datenkanäle zu verknüpfen, so dass sich ein aussagefähigeres Bild von der Geruchssituation ergibt.
C. Mannebeck*, M. Andresen
Olfasense GmbH, Fraunhoferstr. 13, 24118 Kiel, Germany,
*cmannebeck@olfasense.com
Interessenkonflikt: Der Autor hat erklärt, dass es keinen Interessenkonflikt gibt.
Wissenschaftlicher Redakteur: Carlos N Díaz.
Inhaltliche Qualität: Dieser Bericht wurde von mindestens zwei Rezensenten begutachtet. Mitglieder des Wissenschaftsausschusses
Quellenangabe: C. Mannebeck and M. Andresen, 2019, Approaches for holistic odour impact management, OLORES19 Conference, Santiago, Chile, www.olores.org.
Urheberrecht: 2019 Olores.org. Open Content Creative Commons license. Artikel auf der Webseite olores.org dürfen heruntergeladen, weiterverwendet, gedruckt, verändert, verteilt und/oder kopiert werden, sofern die ursprünglichen Autoren und die Quellenangaben zitiert werden. Dazu ist keine Erlaubnis der Autoren oder des Herausgebers erforderlich.
ISBN: 978-84-09-22553-8
Schlagwörter: ODOUR MANAGEMENT SOLUTION, WEB PLATFORM, CITIZEN ENGAGEMENT, COMMUNICATION PROCESS, COMBINED APPROACHES
Zusammenfassung
Der Umgang mit Umweltgerüchen bietet heutzutage eine ganze Reihe von Bausteinen, von der Anwendung von Verfahren nach dem Stand der Technik bis zur Anwendung methodischer Varianten auf der Basis von nationalen und internationalen Richtlinien und Normen. Sie reichen von Ansätzen zur Geruchsüberwachung mit geübten Prüferkollektiven und Bürgerwissenschaft, mit dynamischen Ausbreitungsmodellen in Echtzeit oder als Prognose, Bahnberechnungen und Rückrechnungen, aber auch mit Sensorsystemen, die Gassensoren einsetzen, um Schlüsselreize aus Geruchsstoffquellen zu identifizieren und zu quantifizieren.
Obwohl all diese Verfahren und Methoden dazu beitragen können, das Verständnis für die möglichen Ursachen von Problemen durch Gerüche zu mehren, ermöglichen die meisten Lösungen auf dem Markt nur eine isolierte Betrachtung der gewonnenen Daten. Je nach dem spezifischen Szenario und den damit verbundenen Fragestellungen ist oft die richtige Kombination dieser Bausteine der Schlüssel, um endgültige Klarheit über Zusammenhänge von Geruchsstoffemission und/oder -immission zu bekommen. Eine flexible Plattform wie Ortelium ermöglicht es, Datenkanäle zu verknüpfen, so dass sich ein aussagefähigeres Bild von der Geruchssituation ergibt.
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