Das Open-Source-Lagrange-Partikelmodell LAPMOD berücksichtigt nun in seinem Algorithmus mit PRIME2 den Downwash-Effekt von Gebäuden. Es wurde speziell für Geruchsberechnungen entwickelt und behandelt den Abwind auf Partikelebene für Punkt-, Flächen- und Volumenquellen, macht eine BPIP-Vorverarbeitung überflüssig und vermeidet die unrealistischen Hohlräume mit „konstanter Konzentration“, die bei älteren Verfahren auftreten können.
Geruchsauswirkungen werden maßgeblich von den Vorgängen in den ersten zehn bis hundert Metern um die Quelle herum bestimmt. In diesem Nahfeld können Gebäude die Ausbreitungsfahnen nach unten drücken, Turbulenzen verstärken und Rückführungszonen erzeugen, die die Konzentrationen in Bodennähe an nahegelegenen Rezeptoren stark beeinflussen. Wenn ein Ausbreitungsmodell die Gebäudewirbelströmung falsch abbildet, kann es leicht genau jene Konzentrationen unter- oder überschätzen, die darüber entscheiden, ob sich Anwohner beschweren oder nicht. Daher ist die Wahl des Downwash-Verfahrens entscheidend für Geruchsbewertungen rund um Kläranlagen, Kompostieranlagen, Lebensmittelverarbeitungsbetriebe und andere Anlagen mit komplexen Grundrissen.
The website of the Support Center for Regulatory Atmospheric Modeling (SCRAM) no longer includes the CALPUFF model as a recommended dispersion model. This means that one of the most widely dispersion model used for odour modelling is not recommended by the US EPA any more. This decision has serious consequences for the odour community.